Der Schnauzer für den guten Zweck!

Movember:
Der Schnauzer für den guten Zweck!

Aufgepasst Männer: Der „Movember“ steht wieder vor der Tür! Jetzt lassen sich Männer weltweit für den guten Zweck einen Oberlippenbart stehen – und machen darum jede Menge Wind im Netz. Wir erklären, wie „Mann“ mitmachen kann.

Schnübi, Pornobalken, Popelbremse oder Gesichtshecke: Wie auch immer er genannt wird, der Schnurrbart ist wieder angesagt. Mindestens für einen Monat. Und das Gute daran: Die Schnäuzer sehen nicht nur stark aus, sondern „Mann“ setzt sich damit auch noch für einen guten Zweck ein. Beim Movember verschmelzen die Wörter „Mo“ – eine Kurzform für Moustache, das ist Englisch für Schnurrbart – und „November“ miteinander.

Der Movember ist eine großangelegte Wohltätigkeitsaktion der Movember Foundation, die Jahr für Jahr Männer weltweit dazu bringt, sich einen Oberlippenbart stehen zu lassen und so zum „MoBro“ zu werden. Die Stiftung wurde vor 15 Jahren in Australien gegründet. Sie will ein Bewusstsein für einige der größten Gesundheitsprobleme von Männern schaffen – darunter Prostata- und Hodenkrebs sowie psychische Probleme. Zudem widmet sich die Stiftung der Suizidprävention.

Seit ihrer Gründung finanzierte die Movember Foundation mehr als 1.200 Projekte zur Männergesundheit. Dafür braucht es Spenden. Und genau hier kommen die Männer ins Spiel. Sie registrieren sich bis zum 1. November mit glatt rasiertem Gesicht und lassen sich dann für 30 Tage einen Schnäuzer wachsen. Studenten, Sportler, Künstler, Politiker, Hipster – sie alle tragen den „Respektbalken“ im Movember. Währenddessen können Freunde, Verwandte und Kollegen Geld spenden und helfen, dass die Forschungen im Bereich der Männererkrankungen vorangetrieben werden können.

Das sind die „Movember“-Regeln

Für alle, die im Movember etwas Gutes tun wollen – so geht’s:

  1. Zuerst muss man sich auf Movember anmelden. Im „Mo Space“ kann ein eigenes Profil angelegt werden. Andere können über das Profil spenden.
  2. Einen Bart zu züchten macht alleine nicht so viel Spaß. Deshalb sucht man sich am besten ein „Movember“-Team und spornt sich gegenseitig an. Entweder man tritt einem bereits vorhandenen Team bei oder man gründet mit Freunden, Kollegen oder Mannschaftskameraden ein eigenes Team. Alle Spenden, die die einzelnen Teammitglieder gesammelt haben, werden für das Team zusammengezählt.
  3. Bevor der Schnurrbart wuchern kann, heißt es „Glatt rasieren“. Denn beim „Movember“ geht man ohne Stoppeln an den Start. Schummeln gilt nicht!
  4. Am 1. November fällt der Startschuss. Jetzt heißt es: Schnurrbart wachsen lassen und den Monat über hegen, trimmen und kämmen. Aber: keine Koteletten, keine Vollbärte, kein Zwirbelbart, nur wenig Haarwuchs unter der Unterlippe und keine gefälschten Schnurrbärte.
  5. Jetzt Bewusstsein für die Aktion schaffen und den Freundes- und Bekanntenkreis über das Engagement und Vorankommen auf dem Laufenden halten, z. B. Fotos des Bartwuchses per Mail verschicken oder auf Facebook und Instagram posten.

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Tipp: Der Kreativität sind im Movember keine Grenzen gesetzt. Warum den Mo nicht einfach in einer verrückten Farbe färben? Der großzügigste Spender kann die Farbe auswählen. Blau ist übrigens in diesem Movember total angesagt!

Der MOVE im Movember

Seit kurzem kann der Movember aber auch ganz anders begangen werden. Beim „MOVE im Movember“ geht es sportlich zur Sache. Anfang November legt man ein Streckenziel fest und geht, läuft, radelt, schwimmt oder rudert anschließend 30 Tage darauf hin. Dabei ist es völlig egal, ob man sich wenig oder viel bewegt, alleine oder mit einem Team körperlich aktiv ist. Es geht nicht darum, der Fitteste oder Schnellste zu sein, sondern darum, Spaß zu haben, Gutes zu tun und gleichzeitig Spenden zu sammeln. Auch für den „MOVE“ muss man sich zuerst ein Profil anlegen, um anschließend Spenden sammeln zu können.

Bewegung ist so einfach! Wie wäre es beispielsweise, den November über mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder jeden Tag eine halbe Stunde mit Freunden oder der Familie spazieren zu gehen? Jeder MOVE zählt! Mehr Bewegung lässt sich auch mit den folgenden Tipps in den Alltag bringen:

  • Kollegen am Arbeitsplatz besuchen, anstatt zum Telefonhörer zu greifen oder eine E-Mail zu schreiben.
  • Die Mittagspause für einen Spaziergang nutzen.
  • Eine Station früher aus dem öffentlichen Verkehrsmittel aussteigen und den Rest der Wegstrecke zu Fuß gehen.
  • Mit dem Hund Gassi gehen oder dafür einfach den Hund von Freunden ausleihen.
  • Jeden Tag 15 Minuten den PC-Muskel stärken – und damit aktiv etwas gegen Harnverlust tun. Ein trainierter Beckenboden ist auch für Männer eine gute Sache.

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Tipp: Volle Kontrolle mit der PCW-App

In der PCW-App („PC-Workout“) von TENA MEN zeigt Sportmediziner Prof. Dr. Thomas Kurscheid, wie sich der PC-Muskel gezielt kräftigen lässt. Die Übungen sind einfach und können überall, jederzeit und unbemerkt durchgeführt werden. Auf Wunsch erinnert die App täglich an die Übungen, damit sie im Alltag nicht in Vergessenheit geraten. Die App gibt es kostenlos für Android und iOS auf www.tena.de/pcwapp. Am besten gleich downloaden und anspannen!

Und was für ein Zufall: Neben Schnurrbärten haben wir noch weitere Trends im Gepäck, die ihr Comeback erleben. Was du wieder aus der hintersten Kleiderschrankecke herausholen und auf die Straße bringen kannst, erfährst du im nächsten Artikel.